Klatsch und Tratsch

Ein Urlaubsgast schreibt über die Moselfähre „Marienburg“

Liebe Pündericher/innen,

vor einige Tagen erhielt ich eine E-mail von einem ehemaligen
Urlaubsgastes.
Ich fand sie so schön, sodaß ich sie einfach mal weiter gebe.

Hans Werner Junk, Ortsbürgermeister

Betreff: Meine Berufsfindung über die Moselfähre „Marienburg“

Sehr geehrter Bürgermeister der Gemeinde Pünderich, die die Moselfähre „Marienburg“ betreibt,

wie sehr eine Begegnung im Urlaub in Pünderich und den Überfahrten mit der Fähre mein
Leben beeinflusst haben, ist mir erst in der letzten Zeit klar geworden..
Mit meinen Eltern und Geschwistern verbrachten wir einige Tage in ihrem Ort.
Eines Tages stritten meine Geschwister in Abwesenheit der Eltern mit mir.
Ich lief weinend aus der Pension weg zur Fähre und als der damalige Fährmann mich fragte
warum ich weine, klagte ich ihm mein Leid und erklärte, dass ich fortlaufen wolle für immer.
Der gute Mann nahm mich an Bord der Fähre „Marienburg“  und ich fuhr ein paar mal mit ihm
hin und her, bis meine Eltern mich abholten.
Dieser wunderbare Moment der Überfahrt, der frische Wind im Gesicht, dass leichte schaukeln der Fähre
und die zufriedenen Gesichter der Fahrgäste hat mich so ergriffen, dass ich heute selbst eine Fähre
über die Weser steuere.
Bei jeder Überfahrt verspüre ich den Zauber, der mich damals ergriff, als ich noch Kind war.

Vielen Dank Pünderich!
Petra Helga Ilsemann


Was meinen Sie dazu?

2 Kommentare

Richard Laufner

Das ist ja eine wunderbare Geschichte! Welches Kind will nicht einmal für immer weglaufen – und dann aber doch sicher in den hoffentlich freundlichen Elternarmen landen. Richard Laufner, Marburg (Pünderich-Fan)

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