Grundschule Briedel-Pünderich

Grundschule Briedel-Pünderich

Bis zum Jahr 1972 gab es in den Ortsgemeinden Briedel und Pünderich jeweils eine selbstständige Volksschule. Diese unterrichteten alle Kinder von der ersten bis zur zweiten Klasse.

Ab dem Schuljahresbeginn 1972/1973 besuchten dann diese Schüler/Innen nach der vierten Klasse die Hauptschule bzw. die Realschule im neuen Schulzentrum Zell-Kaimt oder das Gymnasium in Traben-Trarbach.

Es gab nun nur noch die Grundschule Briedel (Klasse.1 und 2), die jedoch das Schulgebäude in Pünderich mitbenutzte (Klasse 3 und 4). Insgesamt zählte diese Schulgemeinschaft damals 182 Kinder.

1985 wurde aufgrund rückläufiger Schülerzahlen (66) von Seiten der Schulbehörde eine Zusammenlegung der beiden Standorte in ein Gebäude veranlasst. Ein Gutachten der Bauabteilung der Bezirksregierung Koblenz empfahl die Beibehaltung und Sanierung des Schulgebäudes in Pünderich. Nach einigen Verzögerungen fand am 26. Oktober 1987 der Umzug in das renovierte Gebäude nach Pünderich statt.

Noch im gleichen Jahr begann die Gemeinde Pünderich mit dem Bau einer Sport- und Mehrzweckhalle auf dem an den Schulhof angrenzenden Grundstück.

Im Dezember 1988 wurde der Schulhof fertig gestellt und die Turnhalle wurde schließlich am 7. April 1989 eingeweiht.
Im Schuljahr 1994/1995 gab es erstmals Zweizügigkeit im ersten und dritten Schuljahr.

 

Aktuelle Situation

Im Schuljahr 2016/2017 besuchen 24 Schülerinnen und Schüler aus Briedel und Pünderich die Schule in der Ortsgemeinde Pünderich.
Sie werden in 2 Kombiklassen (Klasse 1 und 2, 10 Kinder) sowie (Klasse 3 und 4, 14 Kinder) unterrichtet. Zum Kollegium gehören neben der Schulleiterin Frau Mainka (Bildmitte) auch Frau Völkel (rechts) und Frau Dünzen (links).

Jede Kombiklasse hat eine Klassenlehrerin, die den Kindern und Eltern als ständige Ansprechpartnerin zur Verfügung steht. Darüber hinaus unterrichten je nach Stundenplaneinsatz weitere Fachlehrer die Haupt- und Nebenfächer. Mehrmals wöchentlich werden auch einzelne Unterrichtsstunden in Deutsch oder Mathematik getrennt erteilt.

Schulprogramm

Heterogene Lerngruppen fordern eine ständige Weiterentwicklung von Unterricht und das Anwenden vielfältiger Methoden. Aus diesem Grund hat sich das Kollegium der Grundschule Briedel-Pünderich im Sommer 2013 dazu entschlossen, in Kooperation mit den Zeller Kollegen am zweijährigen Unterstützungsprogramm „Lernförderung in heterogenen Klassen“ (Angebot des Evangelischen Fort- und Weiterbildungsinstituts in Landau) teilzunehmen. Das übergeordnete Ziel der Fortbildung ist die Förderung des eigenverantwortlichen Lernens. Die Schüler/innen erwerben in den vier Grundschuljahren kontinuierlich Kompetenzen, die zu selbstständigem und effektivem Lernen motivieren und befähigen. Im Zentrum des Programms stehen die Bereiche Methodentraining, Teamtraining und Kommunikationstraining. In allen Klassen werden in festgelegten Zeiträumen im Schuljahr die verschiedensten Methoden in verschiedenen Fachbereichen trainiert. Ziel ist es, dass alle Klassen die gleichen Trainingsbausteine in den jeweiligen Jahrgangsstufen durchlaufen. Dabei gelingt es dann, dass man lehrerunabhängig auf die erworbenen Fähig- und Fertigkeiten aufbauen kann. Zum organisatorischen Rahmen dieses zweijährigen Programms gehörten für das Kollegium Fortbildungen in Form von Studientagen und Workshops und die Teilnahme an den Stufenteamtreffen des EFWI in Landau in den Jahren 2013-15, sowie die Nachbetreuungsphase durch eine Trainerin. Diese findet noch bis zum Jahr 2017 statt und erfordert ebenfalls Workshops an Nachmittagen, sowie der Einsatz eines ganztägigen Studientages.

In jedem Schuljahr nehmen die Kinder in allen Klassenstufen an drei spiralförmig aufgebauten Trainingsetappen teil:

  • Sockeltraining „Teamentwicklung“
  • Sockeltraining „Lern- und Arbeitstechniken“
  • Sockeltraining „Kommunikation“

Die eingeführten und geübten Kompetenzen werden im Fachunterricht gepflegt und von den Lehrerinnen individuell erweitert und eingesetzt. Die Eltern wurden in Elternbriefen und an einem Elternabend über die Teilnahme der Schule an diesem Programm und dessen Inhalte informiert. Die Ergebnisse der Rückmeldegespräche mit den weiterführenden Schulen belegen, dass unsere Schülerinnen und Schüler sehr gut vorbereitet dort starten. Besonders die große Eigenständigkeit und die hohe Sozialkompetenz wurden dabei immer wieder erwähnt.

Wir sind durch die Rückmeldungen der weiterführenden Schulen bestätigt, wie wichtig das Training des eigenverantwortlichen Arbeitens ist. Unsere Schülerinnen und Schüler lernen von Beginn der Schulzeit, dass das freie Sprechen bei Präsentationen, Vermutungen und Rückmeldungen bezüglich der eigenen Arbeitsprozesse wesentliche Bausteine des erfolgreichen Lernens sind. Auch die Reflexion und die Selbsteinschätzung sind enorm wichtig, um verschiedenste Aufgaben zu bewältigen. Wenn diese Kompetenzen bereits in der Grundschule regelmäßig trainiert werden, kommen die Kinder mit den Arbeitsweisen an der weiterführenden Schule gut zurecht und ihnen wird der Übergang erleichtert.

Da unsere Lerngruppen klein sind, kann die Lehrkraft sehr individuelle Rückmeldungen geben und freie Arbeitsphasen nutzen, um genaue Beobachtungen für das Fordern und Fördern zu nutzen. Auch der Austausch im Kollegium ist sehr intensiv, geschlossene Türen sind tabu. Jeder ist allzeit informiert über eventuelle Probleme oder Auffälligkeiten, so dass schnell regiert werden kann, wenn mal etwas im Argen liegt.

Auszug aus der Schulchronik

bis 1972
Bis zum Jahr 1972 gab es in den Ortsgemeinden Briedel und Pünderich jeweils eine selbstständige Volksschule. Diese unterrichteten alle Kinder von der ersten bis zur zweiten Klasse.
1972/1973
Ab dem Schuljahresbeginn 1972/1973 besuchten dann diese Schüler/Innen nach der vierten Klasse die Hauptschule bzw. die Realschule im neuen Schulzentrum Zell-Kaimt oder das Gymnasium in Traben-Trarbach.

Es gab nun nur noch die Grundschule Briedel (Klasse.1 und 2), die jedoch das Schulgebäude in Pünderich mitbenutzte (Klasse 3 und 4). Insgesamt zählte diese Schulgemeinschaft damals 182 Kinder.

1985
1985 wurde aufgrund rückläufiger Schülerzahlen (66) von Seiten der Schulbehörde eine Zusammenlegung der beiden Standorte in ein Gebäude veranlasst. Ein Gutachten der Bauabteilung der Bezirksregierung Koblenz empfahl die Beibehaltung und Sanierung des Schulgebäudes in Pünderich.

Nach einigen Verzögerungen fand am 26. Oktober 1987 der Umzug in das renovierte Gebäude nach Pünderich statt.
Noch im gleichen Jahr begann die Gemeinde Pünderich mit dem Bau einer Sport- und Mehrzweckhalle auf dem an den Schulhof angrenzenden Grundstück.

1988
Im Dezember 1988 wurde der Schulhof fertig gestellt und die Turnhalle wurde schließlich am 7. April 1989 eingeweiht.
1994/1995
Im Schuljahr 1994/1995 gab es erstmals Zweizügigkeit im ersten und dritten Schuljahr.

Kontakte

1. Vorsitzender:
Herr Friedhelm Kühn
E-Mail
2. Vorsitzender:
Herr Thomas Schier
E-Mail
 
Schriftführerin:
Frau Manja Schmitz
E-Mail
Kassierer:
Herr Rainer Scheid
E-Mail
 

Auch den Schulelternbeirat als wichtigen Bestandteil der Schulgemeinschaft wollen wir nicht vergessen:

Schulelternsprecherin:
Frau Heike Lenz
Vertreterin:
Frau Michaela Linden
 
weiteres Mitglied:
Frau Esther Dahm
 

Unsere pädagogische Leitidee

Unsere pädagogische Leitidee

Wir, die Schulgemeinschaft der Grundschule- Briedel Pünderich wollen unsere Schule als einen Ort des gemeinsamen Lebens und Lernens bewusst miteinander gestalten. Vorrangig im Miteinander von Eltern, Schülern und Lehrern ist die gegenseitige Wertschätzung.

Unsere Aufgabe verstehen wir darin, unsere Schülerinnen und Schüler in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und ihren sozialen Verhaltensweisen zu fördern sowie ihnen grundlegende Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten zu vermitteln.

Diesen Anspruch auf Bildung und Erziehung wollen wir in einer kindgerechten und Werte vermittelnden Atmosphäre mit Leben füllen.

Schwerpunkte unserer Arbeit

Lesen als Basiskompetenz stärken
  • Förderung der Lesekompetenz ab Klasse 1, besonders des sinnerfassenden und sinnentnehmenden Lesens als Basis für das Verständnis mathematischer und sachkundlicher Themen und Problemstellungen
  • Beteiligung an verschiedenen Aktionen zur Stärkung der Lesekompetenz und Förderung der Lesemotivation (Lesen von Ganzschriften ab Klasse 1, Autorenlesungen, Mitverwaltung der Schulbücherei, gezielte Leseaufträge/Lesehaus/Leseschlange, jährlicher schulinterner Lesewettbewerb mit Sachpreisen, Buchvorstellungen, Lesepatinnen und -paten für die Kitas,…)
  • Durchführen von regelmäßigen Diagnostikverfahren im Lesen und Rechtschreiben
  • Einsatz geeigneter Materialien und Medien zum selbstständigen, zielgerichteten Umgang damit
Kooperation
  • Kooperationen mit den beiden Kitas Briedel und Pünderich
  • mehrmalige Besuche der zukünftigen Erstklässler in der Schule, Durchführung gemeinsamer Aktionen
  • gemeinsame Elternabende mit den Kitas
  • gegenseitige Beratung und Austausch zwischen Erzieherinnen und Lehrerinnen
  • Austausch über Fortbildungsangebote
  • Kooperation mit den weiterführenden Schulen, Austausch über Erfahrungen und Anregungen, Beratung über Bildungswege
  • Kooperation mit der Förderschule und mit anderen pädagogischen Einrichtungen wie Jugendamt, Lebensberatung Cochem, Psychologinnen und Psychologen oder Legasthenietrainerinnen und –trainern
  • Kooperation mit außerschulischen Partnern (Jugendverkehrsschule, Kirche, Jugendzahnpflege, Banken, Forstamt, Ortsvereine)
basale Kooperation im Kollegium:
  • gemeinsames Entwickeln und Erstellen sowie Evaluieren von schulinternen Arbeitsplänen
  • regelmäßige pädagogische Gespräche vor und nach dem Unterricht bezüglich Leistung und Verhalten unserer Schüler
  • gemeinsames Besprechen von Problemfällen, Finden situationsabhängiger Lösungen
  • Aufstellen eines einheitlichen Verhaltenskodex für den Umgang miteinander, einheitliche Maßnahmen bei Verhaltensauffälligkeiten
  • gemeinsame Planung der Förderstunden
  • Austausch von Ideen zur Gestaltung von Schulfeiern, Festen und Vorhaben
  • Fachkonferenzen über einheitliche Leistungsmessung und –beurteilung (z.B. Diktate)
  • gegenseitiger Austausch von Lehr- und Lernmaterialien
  • Weitergabe von Informationen und Materialien aus Fortbildungsveranstaltungen
  • Unterstützung des Fördervereins durch aktive Mithilfe und Beratung bei Aktionen

Projekte und Veranstaltungen

An unserer Schule finden regelmäßige Projekte und Aktionen statt, die außer dem Unterrichtsangebot als bereichernde und gemeinschaftsstärkende Elemente der Schulgemeinschaft nicht wegzudenken sind und in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden:

  • Beteiligung aller Klassen am Projekttag „Gesundes Frühstück“ mit Frau Köster ( Theorie und Praxis)
  • Mitgestalten und Ausrichten einer Abschlussfeier für die Klasse 4
  • klasseninterne Projekttage (z. B. Steinzeitprojekt, griechische Sagenwelt ), öfter in Zusammenhang mit dem Inhalt der Klassenlektüre entstanden
  • gemeinsame Adventsfeier
  • Lesewettbewerb schulintern mit Elternjury
  • Projektwoche klassenübergreifend (2008: Mittelalter, 2010: Indianer, 2012: Römer)
  • planen und durchführen eines Schulfestes (alle zwei Jahre, aktuell Juni 2012: „Die Römer sind los“)
  • Schulfahrten zu Ausstellungen, Theater Trier,…
  • Wandertage (Klasse eins und zwei in Kooperation mit den Kindergärten
  • Besuch der zukünftigen Schulkinder im Unterricht des ersten Schuljahres
  • Bewerbung und Beteiligung an angebotenen Workshops (Rope Skipping)
  • Besuch bei der freiwilligen Feuerwehr Pünderich
  • Erarbeitung und Durchführung eines Einschulungsspiels zur Schuleingangsdiagnostik gemeinsam mit den Erzieherinnen