Jugendclub Pünderich e.V.

Wir, der Jugendclub Pünderich e. V., sind ein staatlich anerkannter gemeinnütziger Träger der Jugendhilfe schon seit 1976 bestehend.

Zurzeit zählt der Verein mit über 280 Mitglieder (Stand im März 2020). Das Eintrittsalter in den Jugendclub ist auf mindestens das 14 Lebensjahr festgesetzt. Auf die ausgewogene Unterstützung der jüngeren Generation können wir zähle.

Wir verfolgen Jahr für Jahr gemeinnützige Tätigkeiten, indem wir zum Beispiel die Kriegsgräbersammlung für unsere Gemeinde oder auch die Bolivien-Altkleider-Sammlung für unsere Pfarrgemeinde durchführen. Außerdem hatten wir uns uns für das Projekt in Behindertenheim Maria Grünewald in Wittlich engagiert. Wir integrieren unsere Mitglieder in unsere Vereinsfahrten oder auch bei verschiedenen Festivitäten.

In erster Linie ist unser Jugendzentrum in Pünderich für die zahlreichen Mitglieder von 14 bis 25 Jahre jeden Tag eine Stätte der Begegnung mit vielen Beschäftigungsmöglichkeiten, wie beispielsweise Diskussion, Partys, Vereinsfahrten, Tanzen, Sport, Spiel und anderem.

Zu den alljährlichen Veranstaltungen zählen wir das Geburtstagswochenende, der Gritchesballabend (Tanzveranstaltung) im Herbst zum Ende der Weinlese, die Fahrt zum Oktoberfest, unsere Mitgliederweihnachtsfeier, sowie zum Jahresabschluss eine große Silvesterparty. Neben dem Alltagsleben – unser Jugendzentrum ist im Regelbetrieb sieben Tage in der Woche für die Mitglieder zugänglich und wird von den Jugendlichen in Eigenregie betrieben – stehen somit zahlreiche Organisationen an.

Vereinsgeschichte des Jugendclub Pünderich e.V.

1976
Am 16. April 1976 wurde der Jugendclub Pünderich im Pfarrheim gegründet. Zur Gründungsversammlung erschienen 65 Jugendliche. Ziel war es, einen Treffpunkt für Jugendliche zu schaffen und damit Möglichkeiten einer sinnvollen Freizeitgestaltung. Bei der Gründung standen nur zwei kleine Räume im Pfarrheim zur Verfügung. Die relativ große Anzahl von Jugendlichen am Gründungstag machte jedoch sofort deutlich, dass die gegebenen Räume nicht ausreichen würden. Daraufhin stellte die Pfarrei den Jugendlichen die ehemalige Scheune zur Verfügung. In Eigenleistung wurden diese ersten Räume ausgebaut. Noch im gleichen Jahr stieg die Mitgliederzahl auf über 100 Jugendliche an.
1977
1977 begann der Jugendclub Pünderich mit Filmvorführungen. Zudem wurde eine Tanzgruppe gegründet und das erste Jugendfest ausgerichtet. Der Verein bot somit seinen Mitgliedern vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten und etablierte sich zügig in der Gemeinde. In der gesamten Region war die Bezeichnung „JCP“ (für Jugendclub Pünderich e. V.) fortan ein Begriff. Ende des Jahres zählte der Verein mehr als 200 Mitglieder. Diese Entwicklung fortzusetzen war Anliegen der damaligen Verantwortlichen.
1982
1982 begann der Umbau der Jugendräume mit dem zusätzlichen Ausbau der Toilettenanlage im Hauptgebäude. Diese Maßnahme wurde ausschließlich in Eigenleistung durchgeführt.
1984 bis 1996
Die Jahre von 1984 bis 1996 können als „Konzertjahre“ des JCP bezeichnet werden. Zahleiche Großveranstaltungen wurden in diesem Zeitraum vom Jugendclub Pünderich organisiert. 1983 sammelte der Verein in Pünderich und Umgebung über 2.000 Unterschriften, um die damals führende deutsche Rockgruppe BAP zu einem Auftritt in Pünderich zu bewegen. Diese Unterschriftenaktion hatte Erfolg und am 01. März 1984 begann der Kartenvorverkauf für das Konzert in der Sporthalle Zell-Kaimt. Innerhalb einer Stunde waren an diesem Tag alle 3.200 Eintrittskarten verkauft. Dieses Ergebnis und das Ende Juni 1984 durchgeführte Konzert waren sicherlich einer der Höhepunkte in der bisherigen Vereinsgeschichte.

Überhaupt gehörte das Jahr 1984 zu den aktivsten Veranstaltungsjahren des Jugendclubs. Insgesamt fanden 78 Veranstaltungen statt, darunter 19 Filmveranstaltungen mit rund 1.500 Besuchern. Ein weiteres Konzert der Gruppe BAP (1986) mit 3.500 Besuchern, das Klaus-Lage-Konzert (1987) mit 2.500 Besuchern und ein Konzert mit der Band Fools Garden zum 20jährigen Jubiläum 1996 mit rund 3.000 Besuchern rundeten die „Konzertjahre“ des Jugendclubs Pünderich ab. Natürlich wurde auch während dieser Jahre nicht nur gefeiert. Die 10tägige Fahrt in die ehemalige DDR im Jahr 1989 gehört ebenso zu den Highlights des Vereins wie die genannten Konzerte.

1995
Der Ausbau des Jugendzentrums 1995 wurde wieder in das Vereinsheim investiert. Dieses Mal standen der Einbau von Ölöfen – bis dahin wurde nur mit Holzöfen geheizt – und das Pflastern der Außenanlage auf dem Programm. Auch wurde in diesem Jahr die Kindertanzgruppe des JCP gegründet.
2000
Im Jahr 2000 wurde der Speicher über der ehemaligen Scheune ausgebaut. Genutzt wird er als zusätzlicher Raum für Versammlungen und Gesprächsrunden oder für gemeinsame Fernsehabende.
Dadurch erweiterte sich das Angebot für die Jugendlichen nochmals deutlich.
2003
Im Jahr 2003 ließ der Jugendclub im gesamten Gebäudeteil neue Fenster und Türen einbauen, die dem aktuellen Stand für Schallschutzmaßnahmen entsprachen. Rückblickend können wir anfügen, dass diese Investition äußerst lohnend war. Das Verhältnis zu unseren Nachbarn wurde auch wegen dieser Baumaßnahme deutlich entspannter. Zusammen mit den neuen Fenstern und Türen wurden die alten Ölöfen entfernt und wir investierten zusammen mit dem Pfarrheim in eine Zentralheizung.
2005
Im Jahr 2005 wurde der Jugendclub fast komplett renoviert. Eine neue Abwasseranlage, neue Fliesen im Hauptraum und der Toilettenanlage, der Umbau der Theke, der Einbau einer Lüftungsanlage und die Verkleidung der Decken mit Holz beschäftigten die aktiven Mitglieder mehrere Wochen. Auch hier wurden wieder sehr viele Arbeiten in Eigenleistung absolviert.
2006
Der Jugendclub Pünderich wird dieses Jahr 30 Jahre alt. Dieser Geburtstag wurde auf dem gegenüberliegenden Schulhof gefeiert. Freitags gab es die „Dollar-Party“ und Samstag fand eine große Band Invasion statt. Mit einem Familientag am Sonntag wurde das Wochenende abgerundet.
2007
Zwei Jahre später stand die nächste Baumaßnahme des JCP an. Da die Räumlichkeiten nun in optimalem Zustand waren, konnten sich die Verantwortlichen anderen Problemen widmen. In mehr als 30 Jahren vervielfältigte sich das Inventar des Vereins deutlich und da nicht jeder Gegenstand in unserem feuchten Keller gelagert werden kann, so wurde beschlossen, ein Gartenhaus mit einem davor gelegenem Grillplatz zu errichten. Besonders die jüngsten Mitglieder des Vereins lernten beim Bau des Gartenhauses selbst Hand anzulegen. Ob beim Pflastern, Streichen oder Errichten der Holzkonstruktion – für viele waren es die ersten handwerklichen Erfahrungen. In zahlreichen Stunden der Zusammenarbeit wuchs auch die Gemeinschaft unter den Jugendlichen der unterschiedlichen Altersgruppen. Außerdem verbrachten wir eine Ferienfreizeit mit den Jugendlichen auf dem Zeltplatz in Noswendel.
2009
Vom 7-9.Mai beteiligte sich der Jugendclub an der 72-Sunden-Aktion, indem wir die Außenanlange des Kindergartens erneuten, dabei wurden rund 11 000 Pflastersteine verlegt, ein Gartenhaus verlegt und der Innenbereich gestrichen. Dabei wurden wir von örtlichen Unternehmen mit Spenden unterstützt.
2013
Beteiligte sich der Jugendclub erneut an der 72-Stunden-Aktion. Wir besserten die Feuerwehrhütte auf, indem die Außenanlage entwässert wurde und die Hütte renoviert wurde. Am Sonntag gab es eine Messe zur Einweihung.
2014
Der Jugendclub feiert seinen Geburtstag an der Feuerwehrhütte. In gemütlicher Atmosphäre spielte die Band Guttandins.
2015
Seit diesem Jahr finden findet wieder jährlich unser Workshop-Wochenende zur Jahresplanung statt.
2016
Der Jugendclub wird 40! Nach einem Planungswochenende feierten wir dies vom 8- 10.07.2016. Hierzu brauten wir unser erstes eigenes Jugendclub-Bier mit Hilfe unseres Nachbarn Wolfgang Höhler-Brockmann. Nochmals ein Herzliches Dankeschön! Freitags fand eine Zeitreise mit Musik aus 40 Jahren JCP statt. Samstags spielten Livebands und es fand eine Lichtkunstshow statt. Das Wochenende wurde sonntags mit einem Familientag abgerundet. Dieses Wochenende war ein voller Erfolg.
2016 / 2017 / 2019
Gemeinsam mit der Jugend im Zeller-Hamm veranstalteten wir Benefiz-Konzerte. Der Erlös ging an mehrere gemeinnützige Projekte in der Region.