Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger in Briedel und Pünderich,

am Mittwoch hat mich der Präsident der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier als der zuständigen Schulaufsichtsbehörde, Herr Thomas Linnertz, darüber informiert, dass für die Grundschule Briedel-Pünderich kein Schließungsverfahren eingeleitet wird. Das vor einem Jahr begonnene Überprüfungsverfahren ist damit abgeschlossen und die Schule in Pünderich bleibt erhalten.

Über diese positive Entscheidung habe ich die Schulleiterin Steffi Mainka, die Schulelternsprecherin Heike Lenz, Ortsbürgermeister Hans-Werner Junk sowie die Beigeordneten der Verbandsgemeinde und die Vorsitzenden der im Verbandsgemeinderat vertretenen Fraktionen unverzüglich unterrichtet.

Mit dieser Entscheidung können wir uns in Briedel und Pünderich, aber auch in der ganzen Verbandsgemeinde Zell alle erst mal freuen. Viele, von jung bis alt, auch alle politischen Kräfte in der Verbandsgemeinde, haben sich gemeinsam für den Erhalt der Schule eingesetzt. Mein herzlicher Dank gilt Allen für diese Unterstützung. Als Schulträger konnten wir dies seitens der Verbandsgemeinde Zell bündeln und argumentativ untermauern.

Viele, sehr viele Gespräche habe ich in den vergangenen Wochen und Monaten geführt und unsere Argumente vorgebracht. Dabei habe ich auch viele engagierte Mitstreiter aus dem politischen Bereich gehabt. Auch denen sei von ganzem Herzen gedankt. Ganz wichtig war zum Schluss auch die von uns nachgewiesene fehlende Raumkapazität in Zell für die Kinder von der GS Briedel-Pünderich.

Es ist schön zu sehen, dass diese Argumente auch bei der ADD und im Bildungsministerium gehört und anerkannt wurden. Vielen Dank dafür an Ministerin Hubig, Staatssekretär Beckmann und ADD-Präsident Linnertz mit ihren Teams.

Wir haben unmittelbar nach Eingang der guten Nachricht bei der VG Zell die notwendigen Maßnahmen besprochen, um das vorgesehene Betreuungsangebot an der Grundschule in Pünderich zum Schuljahresbeginn umzusetzen und damit die Schule weiter zu stärken.

Aber: Auch wenn wir jetzt erst mal feiern dürfen, gilt der Spruch von Sepp Herberger: „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“.

Wir müssen alle gemeinsam, Schule, Elternvertreter, die Gemeinden Pünderich und Briedel sowie die VG Zell als Schulträger darum kämpfen, dass die im Schulbezirk wohnenden Eltern ihre Kinder auch tatsächlich in Pünderich anmelden. Nur dann kann die Schule auch auf Dauer erhalten werden. Die aktuelle Schülerzahl muss gesteigert werden! Dies ist möglich – die Kinder sind ja auch da. Jetzt ist die Chance eröffnet, durch Entscheidungen der Eltern die Schule zu sichern.

Die Gemeinden Briedel und Pünderich haben ihre Zusammenarbeit zuletzt intensiviert. Diesem Vorbild der Gemeinderäte sollten auch die Eltern der Grundschulkinder folgen und sich – auch angesichts des künftigen Betreuungsangebotes in Pünderich – für die Grundschule Briedel-Pünderich entscheiden.

Nutzen wir diese Chance!

Zell (Mosel), 14. März 2018

Ihr

Karl Heinz Simon

Bürgermeister der Verbandsgemeinde Zell (Mosel)


Kommentare

Beachten Sie bitte, dass Ihre Kommentare auf der Website veröffentlicht werden. Für direkte Fragen benutzen Sie bitte unser Kontaktformular oder die ggf. im Beitrag angegebenen Kontaktdaten.

Was meinen Sie dazu?