Gemeindenachrichten

Protokoll Treffen des Fremdenverkehrsausschusses am 5. August

Am 5. August 2019 traf sich der Fremdenverkehrsausschuss der Gemeinde Pünderich.
Anwesend waren: Rainer Nilles, Sarah Kühne, Michael Schmitz, Stefanie Schmitz, Heike Lenz, Karl-Josef Waßweiler, Rainer Schäfer, Elisabeth Friesenhahn, Elke Simonis, Jochen Jäschke, Marina Greis, Christian Simon.

Die Ergebnisse des Treffens werden folgend protokolliert:
Bei der Uferbegehung informierte Rainer Nilles über viele Maßnahmen, die in der Durchführung oder Planung sind. Die Teilnehmer nahmen außerdem weitere Anregungen auf.

1. Sanitäranlagen am Campingplatz
Die Sanitäranlagen des Campingplatzes wurden bereits ausgebessert. Es folgen noch einige kleinere Arbeiten. Es sind Anschlüsse für weitere Duschen vorhanden. Die Waschbecken führen nur kaltes Wasser, ein Waschbecken im Damenwaschraum soll mit einem Durchlauferhitzer ausgestattet werden. 2020 wird der Strom für den Campingplatz und die Sanitäranlagen und zum Festplatz komplett neu verlegt. Der momentane Zustand der Stromversorgung ist sehr marode. Es wird angeregt, die Türen zu den Sanitärraumen auszutauschen.

2. Imbiss-Gebäude
Rainer Nilles konnte Achim Brand als Architekten gewinnen. Die im Haushalt vorgesehene Summe zur Sanierung wird wahrscheinlich nicht ausreichend sein. Die Gemeindearbeiter sollen in der Winterzeit daher Abbrucharbeiten leisten. Die Küche soll wieder wie früher hergestellt werden mit einem Tresen davor. Es wird eine größere Eingangstür geplant, sodass Geräte bei Hochwasser besser abtransportiert werden können. Es wird eine Mitarbeitertoilette eingebaut. Sarah Kühne weist darauf hin, dass bei Planung und vor und während der Bauphase Rücksprache mit der Bauabteilung und dem Veterinäramt gehalten werden soll, um Genehmigungsprobleme wie beim Vorpächter auszuschließen.

3. Toiletten hinter dem Imbiss
Hinter dem Imbiss sollen Toilettenanlagen gebaut werden. Die vorgesehene Fläche gehört der Gemeinde, eine Zustimmung des Nachbarn ist erforderlich. Der Bauplatz liegt im Hochwassergebiet, es gibt daher Besonderheiten bei der Genehmigung. Dazu wird Rücksprache mit der Kreisverwaltung gehalten. Es soll eine Herren- und eine Damentoilette (jeweils mit mehreren Einzeltoiletten) sowie eine Behindertentoilette geben. Die Toiletten sollen von den Imbiss-Gästen, aber auch an Veranstaltungen genutzt werden. Michael Schmitz regt an, Fördermöglichkeiten zu prüfen, falls die Toilette dauerhaft als öffentliche Toilette nutzbar gemacht wird.

4. Fähre
Die Fähre hat unter Auflagen TÜV, bis Oktober müssen einige Nacharbeiten geleistet werden. Die TÜV-Prüfer haben ein größeres Problem an den Schwimmkästen festgestellt. Diese sind stark am rosten und müssen unbedingt neu lackiert werden. Rainer Nilles wird gemeinsam mit Thomas Steinbach einen Fahrplan entwickeln, sodass immer mindestens eine Fähre in Briedel oder Pünderich fährt. Jochen Scheurens Prüftermin wurde von der Prüfstelle aus Termingründen auf Oktober verlegt.

5. Bepflanzung an der Moselpromenade
Die Anwesenden sind sich einig, dass der Bepflanzungsstreifen unter den Mauern der letzten Häuserreihe teilweise sehr unansehnlich ist. Es wird vorgeschlagen, einen Gärtner um Rat zu fragen, auch ein Arbeitseinsatz mit Ehrenamtlichen wird vorgeschlagen. Eine Neubepflanzung sollte im Frühjahr 2020 nach möglichen Hochwassern stattfinden. Rodungen könnten auch früher stattfinden.
Rainer Nilles berichtet nebenbei, dass die Gemeindearbeiter momentan die Plätze im Dorf auf Vordermann bringen. Die Arbeiten am Clemensplatz und am Kelter in der Hauptstraße sind abgeschlossen. Es folgen der alte Friedhof und der Platz am Eingang zur Raiffeisenstraße. Auch am neuen Friedhof sind Maßnahmen geplant, diese wahrscheinlich erst im kommenden Jahr.
In Absprache mit der Reiler Bürgermeisterin Elke Schnabel haben reiler Gemeindearbeiter den Radweg auf der anderen Seite frei gemacht. Die pündericher Gemeindearbeiter werden bei Bedarf in Reil helfen.
Der Moselsteigweg wurde durch einen Lohnarbeiter freigeschnitten.

6. Rasenflächen an der Mosel
Für die Mäharbeiten hinderliche Äste sollen entfernt werden. Rainer Nilles informiert, dass ein großes gemeindeeigenes Mähgerät wieder in Betrieb genommen werden konnte. Für das Mähen der Rasenflächen von Kläranlage bis unter den Spielplatz ist jetzt ein Arbeitsaufwand von einem Tag Stunden nötig. Es wird daher keine Vergabe an Lohnarbeiter mehr erfolgen. Es wird angeregt, die Rasenfläche unterhalb des Spielplatzes wesentlich seltener zu mähen und Blumen zu pflanzen. Es wird darauf hingewiesen, dass dann der Uferbewuchs im Zaum gehalten werden muss, sodass er nicht weiter nach oben wächst.

7. Bärenklau
Rainer Nilles hat mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Kontakt aufgenommen. Das Problem ist bekannt und kommt an vielen Uferstellen in der Region vor. Der Bärenklau muss ausgerissen und verbrannt werden. Diese Arbeiten werden im Winter erfolgen.

8. Uferbewuchs
Es kommt die Frage auf, wie viel Uferbewuchs gerodet werden darf. Rainer Nilles ist dazu in Absprache mit dem WSA. Grundsätzlich sollen regelmäßig Rodungen des niedrigen Bewuchses stattfinden, damit der Blick auf die Mosel frei bleibt. Ein Freischnitt hatte in den vergangenen Jahren auch durch Aktionen mit freiwilligen Helfern stattgefunden.

9. Glascontainer-Platz
Das Erscheinungsbild des Glascontainerplatzes ist schlecht. Meistens liegt sehr viel zerbrochenes Glas und Müll rum, die Container sehen sehr alt aus. Es wird angeregt, die Glascontainer an anderer Stelle aufzustellen. Es wird angeregt, die Entsorgungsfirma nach anderen Containern zu fragen. Insgesamt findet sehr viel wilde Müllentsorgung in den Mülleimern und Containern der Gemeinde statt. Es wird angeregt, die Entsorgungsstellen so zu platzieren, dass sie durch Passanten einsehbar sind.

10. Wohnmobilstellplatz
Der Wohnmobilstellplatz hat keinen Wasseranschluss. Die Wasserversorgung findet momentan über ein großes Wasserfass statt. Die Stromversorgung ist schlecht. Das Erscheinungsbild insgesamt wird von einigen Anwesenden kritisiert. Rainer Nilles sagt, dass seiner Meinung nach ein falscher Schotter ausgebracht wurde. Es wird kritisiert, dass der Schotter teilweise auf die Stellplätze ausgebracht wurde, an anderen Stellen aber nicht. Es kommt die Frage auf, warum der Stellplatz praktisch nie ausgelastet ist. Michael Schmitz regt an, aufgrund der Einnahmemöglichkeiten eine Aufwertung und eine Vergrößerung des Stellplatzes in Betracht zu ziehen.
Auf die spontane Frage an einen Wohnmobilisten antwortet dieser, dass er mit dem Zustand des Stellplatzes zufrieden sei. Er brauche keinen Strom, wie viele andere Camper auch habe er Solar auf dem Dach. Es sei aber mittlerweile üblich, dass Wohnmobilstellplätze ganz umsonst seien. Der Preis für einen Stellplatz in Pünderich beträgt aktuell 7,50 € pro Tag. Strom kostet 1,50 € pro Tag.

11. Verschiedenes
Es werden während des Rundgangs noch einige Kleinigkeiten festgestellt: Durch Sturm sind einige Äste an der Moselpromenade abgeknickt. Diese müssen entfernt werden.
Die Mülleimer sind überfüllt und in einem unerträglichen Zustand. Rainer Nilles sagt, die Mülleimer sollten größer sein. Es wird angeregt, den Einwurf zu verkleinern, um die Entsorgung ganzer Müllsäcke zu erschweren.
Der Kanuanleger scheint kaputt zu sein. Ein Element ist erkennbar abgesunken.

Was meinen Sie dazu?

Ein Kommentar

Burkhard Nahlen

Betreff Stromversorgung:
Manche Camper brauchen kein Strom…richtig
Viele nehmen jedoch welchen obwohl sie Solar haben
Wenn mehrere in richtung Reil an der zweiten Stromsäule stehen
hängen sich bis zu drei an eine Kabeltrommel da keine Steckdose mehr frei ist..
Betreff Wasser:
Dieses Problem ist ja schon seit längerem bekannt !
Ansonsten:
bisher hat sich kein Camper über den Preis beschwert,
außer die vorher genannten Dinge.

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